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Ein ganz normaler Tag

7 Uhr. Das Radio weckt Dich. Aus den Boxen dröhnt die Moderatorenstimme: “Die attraktive Hollywoodschauspielerin hat schon wieder 5 Kilo abgenommen”...

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Traumfigur?!

Macht dünn sein glücklicher? Wenn man den Medien Glauben schenken mag, dann ohne Zweifel ja. Schließlich begegnen sie uns immer und überall – die superschlanken und makellos schönen Models, Popstars und Filmhelden. Auf Werbeplakaten, in Zeitschriften, im Kino oder TV zeigen sie uns: Bist Du schlank, dann hast Du es geschafft! Dann bist Du zugleich bei allen beliebt und wahnsinnig glücklich, hast einen tollen Typen als Freund und auch sonst überall Erfolg.

Mal ehrlich: Wer soll das bitte glauben? Welche Zauberkunst soll dahinterstecken, dass mit den Kilos auf der Waage zugleich auch alle Sorgen und Probleme verschwinden? Zeigt die Waage nur noch 44 kg, bin ich also automatisch auch ein Mathe-Genie, sprich anstelle meiner 4+ ist mir die 1 auf dem Zeugnis sicher? Und klingelt, sobald ich die 39 kg erreicht habe, Mr. Perfect an die Tür?

Mit Sicherheit nicht! Denn mit meiner Größe von 1,58 m und 39 kg hätte ich einen Body-Mass-Index (BMI) von 16 und wäre damit mit meinen 14 Jahren bereits reif für eine Klinik für Essstörungen.

Ich bin ich – und das ist gut so Klar! Jeden Tag und immer mit sich selbst zufrieden zu sein, ist leichter gesagt als getan. Denn diese bad-hair-days, an denen weder die Frisur noch der Lieblingspulli sitzt und man sein Spiegelbild alles andere als leiden mag, kennt wohl jeder. Doch: Sind Kalorien tatsächlich alles, was im Leben zählt? Gibt es nicht noch viel wichtigere Dinge im Leben als den Schlankheitswahn? Was meinst Du dazu?

Du hast Fragen? Zu Dir, zu einer Freundin, einem Freund, oder etwas anderem? Schreib uns einfach!

beratung@bkk-bauchgefuehl.de

Das Therapienetz Essstörung beantwortet gerne Deine Fragen.

Diese ganzen size-zero-Models gehen mir auf die Nerven!

Zum Interview mit LaFee